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Jubiläum: 25 Jahre Peter und Irene Ludwig Stiftung

Vor 25 Jahren – 1997 – stellte Irene Ludwig eine wichtige Weiche für die weltweite private Förderung von Kunst und Kultur in der Öffentlichkeit: Sie gründete die Peter und Irene Ludwig Stiftung.

Die Stiftung sollte die Vision weiterentwickeln, die Irene Ludwig mit ihrem verstorbenen Mann teilte: Kunst und Kunsthandwerk auf höchstem Niveau in Zusammenarbeit mit internationalen Museen für die Öffentlichkeit sammeln – und das weltoffen und weltweit, über alle Epochen, Gattungen und Grenzen hinweg – sowie deren Ausstellung und wissenschaftliche Erforschung fördern.

Heute arbeitet die Peter und Irene Ludwig Stiftung mit über 25 öffentlichen Institutionen auf drei Kontinenten zusammen und blickt auf eine große Anzahl von vielschichtigen Förderungen und Initiativen zurück.

Das Team der Ludwig Stiftung möchte das 25. Jubiläum zum Anlass nehmen, im Laufe des Jahres kleine Einblicke in unsere Stiftungsaktivitäten zu gewähren und zunächst unter dem neuen Navigationspunkt „Über uns“ die Gesichter hinter der Stiftung vorstellen. Zudem wird sich im Sommer diesen Jahres Andreas Schmitten im Rahmen eines Künstlerprojektes mit dem Haus Ludwig, dem heutigen Stiftungssitz und früheren Wohnhaus der Ludwigs, befassen.

Peter und Irene Ludwig

Die beiden deutschen Kunst­sammler haben die Welt verändert. Ihre mehr als 14.000 Objekte umfassende Sammlung wurde seit den 1950er Jahren aufgebaut. Sie ist heute auf 26 öffent­liche Museen in drei Kontinen­ten verteilt. Zwölf Institu­tionen tragen den Namen Ludwig und wurden mit groß­zügigen Schenkungen bedacht. Die Per­spektive auf Kunst als einzig­artiges menschliches Ausdrucks­­­­­prinzip, das Nationen­grenzen überwindet und weltoffen operiert, motivierte die Stifter und bestimmt die Tätigkeit der Peter und Irene Ludwig Stiftung bis heute.

Sammlung

Zeitgenössische Kunst, Pop Art, Picasso, russische Avant­garde, Kunst der Sowjet­union, alt­chinesische und prä­kolumbische Kunst, Antiken, Skulpturen des Mittel­alters und der frühen Neuzeit, Barock- und Rokoko-­Fayencen.

Historie

Irene Monheim und Peter Ludwig lernen sich Ende der 1940er Jahre beim Studium der Kunst­geschichte an der Universität Mainz kennen. Peter Ludwig wurde dort 1950 über „Das Menschen­bild Picassos“ promoviert.

Forschung

Die Peter und Irene Ludwig Stiftung erforscht, organisiert und erweitert die Sammlung Ludwig kontinu­ierlich. Mit dem Projekt „Voices“ läuft seit 2015 eine Interview­kampagne, um Zeitzeu­gen zu befragten.

International

Der Begriff der „Weltkunst“ ist eine Leitlinie. Früh weiteten die Ludwigs ihren Blick auf außer­europäische Länder und ver­folgen die Idee einer globalen Kunst.

Transkulturell

Qualitäten und Bedeutungen der Kunst zeiten-, kultur- und länder­übergreifend zu verdeut­lichen und als welt­umspan­nenden Wert zu vermit­teln, ist zentraler Denk­ansatz.

Vernetzt

Weltweit sind 28 öffentliche Institu­tionen mit uns ver­bunden. Außerhalb Deutsch­lands sind wir in Kuba, China, Russ­land, Ungarn, Österreich und der Schweiz aktiv.

 

BILDER. Oben: Jean-Olivier Hucleux, Peter und Irene Ludwig, 1975-76 © VG Bild-Kunst, Bonn 2016. Links: Andy Warhol und Peter Ludwig, Köln 1980, Foto: Unbekannt. Rechts: Forschungs- und Ausstellungs­projekt, Plattform Aachen, Ludwig Forum 2014, Foto: Carl Brunn. Mitte: Ausstellungsansicht „Ostwärts“, Ludwig Forum 2014/2015, Foto: Carl Brunn

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Pontus Hultén, Peter Ludwig und/and
Irene Ludwig, Centre Pompidou, Paris 1977.